Gertraud

Gertraud Switalski Eckentaler Leben
Gertraud

Sie ist Bäuerin und „Bio-neerin“ und setzte sich zeitlebens voller Gottvertrauen für nachhaltige Landwirtschaft und die Erhaltung der Natur ein. Ihr Vater fiel in Stalingrad und sie machte als einziges Mädchen unter 32 jungen Männern die Landwirtschaftsschule in Forchheim und als junge Mutter auch noch die Meisterprüfung in der ländlichen Hauswirtschaft, wiewohl in den 1960er Jahren Emanzipation und Gleichberechtigung noch nicht wirklich gelebt wurden. Sie war immer die „Mühl-Gertraud“, aber nach der Umstellung des mütterlichen Betriebs 1979 wurde sie zur „Bio-neerin“. Die ersten Niederlagen bei der biologischen Landwirtschaft ertrug sie trotz des Argwohns und des Kopfschüttelns ihrer Nachbarn mutig. Die Umstellung von konventioneller zu biologischer Landwirtschaft geschah auf der Mühle zu Zeiten, da die Gesellschaft und die zulassenden Stellen das Wort BIO noch als sehr ungewohnt, spinnert und fremd empfanden. Vor über 40 Jahren gründete sie ihren geliebten Laden, das „Mühlenlädla“. Viele Kunden fühlen sich dem Hof seither verbunden und schätzen Gertrauds lebenslanges Engagement für Direktvermarktung von hochwertigen und wohlschmeckenden Lebensmitteln. Ihre Kraft kommt aus einem tiefen Glauben und einem Umgang mit der Natur getreu der Schöpfung. Wer sie kennt, schätzt ihren Pioniergeist und das Streben nach einem gerechteren Leben für Mensch, Vieh und die Natur, in der wir alle leben. Gertrauds Naturell ist aber auch geprägt von einem tollen Humor und einer Freundlichkeit, die ihresgleichen sucht.
Text: Stefan / Martina

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