Dem Teufel auf der Spur

Dem Teufel auf der Spur war ich im Teufelsmoor bei Worpswede.
Von dem klassischen Anspruch ans Fotoschöne habe ich mich losgesagt. Belichtungszeiten werden mitterweile für mich zu intensiven Highlights. Die Erkenntnis, dass auch mit der Kamera das Erlebnis über dem Ergebnis stehen kann, erfüllt mich zutiefst. Einfach Freude haben daran, mit der Kamera einen Prozess ansteuern der berührt.

Ich möchte etwas Altbekanntes auf eine neue Weise gestalten, etwas Neues hervorbringen, Wegweiser sein für neue Gestaltung, eine persönliche Note prägen.

Plötzlich fotografiere ich an Motiven, die ich nie suchen würde.

Es sind hingehuschte Naturimpressionen

Ich fotografiere die Dinge so, wie mir die Bewegung dazu einfach spontan einfällt.

Wann ist ein Bild – für mich –  ein gutes Bild?

Es soll  Ruhe ausstrahlen, Gefühle hervorbringen, Gedanken anregen und einen Impuls zum Nachdenken geben.

Traditionell fixierten Fotografen möchte ich sagen: Vorsicht, es könnte schwierig werden, sich einfach loszulösen und einfach zu fotografieren ohne viel nachzudenken, sich einfach nur seinem Gefühl hinzugeben.

Exakte Fokusierschärfe gibt es nicht.

Im Moment des „Kunst machens“ muss man alle Regeln vergessen.

Das Foto, das bei Null beginnt wird gut.

Die erste Hürde ist immer ein Kampf es gut zu machen. Bei allem was schön werden soll, kann das Echte nämlich auf der Strecke bleiben.

Die Kunst liegt im Spannungsfeld zwischen was ist und was neugierig macht.

Gefühl – Sehnsucht – irgendetwas macht das Objekt mit mir.

Ich möchte etwas Altbekanntes auf eine neue Weise gestalten, etwas Neues hervorbringen, Wegweiser sein für neue Gestaltung, eine persönliche Note prägen.

8 thoughts on “Dem Teufel auf der Spur

  1. Elke says:

    Lieber Werner,
    dieses Problem habe ich noch nicht beachtet und weil ich von der Technik nichts verstehe, werde ich das mit Jürgen / Stefan
    besprechen.
    Ich klicke immer automatisch auf die Pfeiltaste.
    Das Problem wird sicher gelöst werden können.
    LG Elke

    Antworten
    1. Jürgen says:

      Hallo Werner und Elke,
      die Lösung steht hier im Forum beschrieben.
      Die Bilder müssen auf die „Mediendatei verlinkt“ werden. Dann kann man sie anklicken und auch einfach durch die Bilder des Beitrags blättern.
      Falls Ihr Probleme mit der richtigen Einstellung habt, nmeldet Euch gerne bei mir (oder Stefan).
      Viele Grüße
      Jürgen

      Antworten
  2. Werner Wierny says:

    Liebe Elke,
    was wir von deinen Fotos halten weißt du ja jetzt schon,
    verlegen musst du deswegen nicht sein.
    Kleine Kritik:
    die Präsentation auf dieser Seite ist (mir) etwas zu groß
    ein Einzelbild passt nicht in mein Bildschirmformat
    LG

    Antworten
  3. Elke says:

    Ihr macht mich nur verlegen mit Eurem Lob. Aber es freut mich schon, dass diese transzendente Art zu fotografieren Anklang – und vielleicht sogar Nachahmer – findet.

    Antworten
  4. Jürgen says:

    ‚… hingehuschte Naturimpressionen …‘ das trifft wirklich sehr gut!
    … grandios, genial und sehr inspirierend. Vor allem natürlich die Bilder – mal wieder legst Du ein ordentliches Stück oben drauf … wirklich klasse! Auch der Text trifft genau in mein Herz und meine Seele. Vielen Dank für dieses großartige Geschenk!

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  5. Werner Wierny says:

    Nein lieber Stefan, das ist nicht zum Niederknien,
    das ist zum Zurücklehnen, genießen und entspannen.
    Über Technik, Belichtung, Blende, Verschlusszeit
    zu überlegen ist müsig, das Ergebniss dieser
    gefühlsgesteuerten Fotografie ist überwältigend,
    liebe Elke …. unglaublich, mach es einfach so weiter

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    1. Elke Bertram9 says:

      Na,na, niederknieen müsst Ihr Euch nicht gleich.!
      Mit der Kamera losziehen und nachmachen. Wir werdet sehen, dass es auch Enspannung und Ruhe bringt.Nur als Anregung habe ich die Fotos auf unsere Seite gestellt.
      Auf ght’s.

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